Aktuell

Die aktuellen Nachrichten vom Joomla!-Team

Sandro Portmann v/o Neptun

Mit dem Fuxifikationsstamm vom vergangenen Mittwoch kontnen wir gleich drei Spefuxen aufnehmen. Wir begrüssen Bellwald v/o Silva, Radtke v/o Kore und Bratschi v/o Rococo herzlich in der AV Berchtoldia und wünschen ihnen viel Spass im Kreise der Berchtolderfamilie und hoffen, dass sie ihre Fuxenzeit geniessen.

Sandro Portmann v/o NeptunSport-X

Gipfelstuermer2Die Gipfelstürmer von links: Portmann v/o Neptun, Fischer v/o Funky, Wenzl v/o Amfortas, Bergführer Willy (kniend), Birkner v/o Kenny,  Brun v/o Strich (kniend) und Greissing v/o Situs.

Auch im Jubeljahr haben wir uns aufgemacht in die Schweizer Bergwelt um einen Gipfel zu bezwingen. Ziel dieses Jahr war das Bishorn auf 4'153 m.ü.M., gelegen im Kanton Wallis. Doch alles der Reihe nach.

Wie in den letzten Jahren, so durften wir auch in diesem Jahr Mitstreiter aus Österreich zum Gipfelsturm begrüssen. So setzte sich das Team 2017 aus Wenzl v/o Amfortas, Fischer v/o Funky, Brun v/o Strich, Birkner v/o Kenny, Greissing v/o Situs und meiner Wenigkeit zusammen. Da unsere drei Freunde aus Österreich ins schöne Wallis eine etwas längere Strecke zurückzulegen hatten, trafen wir uns bereits am Donnerstagabend in Zinal VS um uns bei einem gemeinsamen Abendessen auf die Tour einzustimmen. Nach einem feinen Znacht fielen alle bei Zeiten ins Bett, denn der nächste Morgen hielt mit dem Hüttenaufstieg doch gleich ein erstes pièce de résistence bereit.

Ausgeruht traf man sich dann um acht Uhr morgens beim Frühstückstisch, wo dann auch unser Bergführer Willy zur Truppe stiess. Nachdem sich nun alle gestärkt hatten und auch noch die letzten Besorgungen und Bargeldbezüge erledigt waren, ging es per Automobil bis zum Hüttenparkplatz, bevor man den 1'600 Höhenmeter starken Aufstieg unter die Füsse nahm. Das Wetter belohnte uns bereits bei diesem Aufstieg und so gerieten wir schnell ins schwitzen. Da wir uns allerdings den ganzen Tag über Zeit nehmen konnten störte das gar nicht. Auf der Hütte angekommen konnten noch die letzten Sonnenstrahlen genossen werden, bevor es zum mittlerweile obligaten Hüttenkafi mit Kuchen ging, um die vom Aufstieg hungrigen Mägen auf das bevorstehende Abendessen vorbereiten zu können. Nach dem feinen Hüttenznacht sass man dann noch bei Bier und Wein zusammen und liess den Abend ein wenig ausklingen, um dann den wohlverdienten Schlaf aunzutreten.

tag1 2017Tag 1 in der Zusammenfassung

Nach einer kurzen Nacht war bereits um 04:30 Uhr Tagwache angesagt, denn schliesslich stand heute der Gipfelsturm auf dem Programm! Also raus aus den Federn und ab zum Frühstück, um sich für den bevorstehenden Tag zu stärken. Nach dem Hüttenzmorge hiess es dann nur noch Anziehen und los auf den Gletscher, damit wir um 05:55 losmarschieren konnten. Der anbrechende Tag war vielversprechend und zusammen mit der morgendlichen Ruhe geradezu meditativ. Nach einem kurzen Stück über die Moräne zur Gletscherzunge schnallten wir uns die Steigeisen auf die Füsse, teilten uns in zwei Seilschaften auf und seilten uns an. Kurz darauf ging es dann auch schon los auf das (mittlerweile nicht mehr so) ewige Eis des Turtmanngletschers. Über und vorbei an einigen grösseren und kleineren Gletscherspalten stiegen wir beständig weiter auf. Schon bald liessen wir die Nordwestwand unseres Ziels rechts liegen und folgten weiter dem nun steiler werdenden Gletscher. Die Höhe machte sich immer mehr bemerkbar, wodurch immer mal wieder kleine Pausen eingelegt wurden. Doch kurz vor 10:00 war es so weit. Wir standen am letzten kurzen Schneehang und das Ziel war zum Greifen nah. Die Schneewand war rasch durchstiegen usn so standen wir nun auf dem Gipfel! Was für ein Gefühl, denn für viele von uns war es die erste Besteigung eines 4'000ers und entsprechend gross war die Freude, die Herausforderung gemeistert zu haben. Eine gute halbe Stunde genossen wir so das wunderbare Bergpanorama von den höchsten Engadinern über das Monte Rosa Massiv bis hin zu den Berner Alpen und lauschten dabei Willys sachkundigen Erklärungen. Einfach nur gigantisch, wunderschön und  lehrreich (schliesslich sollte die scientia auch in 4'153 m Höhe nicht fehlen). Doch wie auf jeder Bergtour, so mussten auch wir den Rüchweg unter die Füsse nehmen und uns langsam aber sicher wieder an den Abstieg machen. Dieser fiel uns einiges einfacher als noch der Aufstieg, denn mit den Bildern vom Gipfel im Kopf schien es doch einiges einfacher vorwärts zu gehen als noch am frühen Morgen. Auf der Hütte angekommen galt es sich erstmal auszuruhen und auch nach der erfolgreichen Gipfelbesteigung durfte das obligate Hüttenkaffee mit hausgemachtem Apfeltarte nicht fehlen! Wir feierten unseren Erfolg und nach einem feinen Znacht, welches die leeren Batterien wieder ein wenig auffüllte, sassen wir noch eine Weile am Tisch und philosophierten über Gott und die Welt, bevor wir uns auf unser Zimmer begaben um vor dem bevorstehenden Hüttenabstieg den Schlaf des Gerechten schliefen.

gipfelpanoDas Gipfelpanorama auf dem Bishorn. Links das Weisshorn und anschliessend die Berner Alpen.

Nach einer erholsamen Nacht hiess es anderntags "ausschlafen", denn für den Abstieg war das Frühstück erst auf 07:00 angesagt. Nach dieser wohlverdienten Stärkung machten wir uns bereit, um den langen und anstrengenden Hüttenabstieg unter die Füsse zu nehmen. Trotz des zu Beginn steilen Weges konnten wir das Seil bei Seite lassen und ohne zusätzliche Sicherung absteigen, auch wenn das arg auf die Knie ging ;) Das Wetter spielte jedoch auf alle Fälle mit und so konnten wir die schöne Berglandschaft nochmals in vollen Zügen geniessen und den gestrigen Tag vor dem inneren Auge und beim quaseln nochmals Revue passieren lassen. Doch auch der längste Abstieg hat mal ein Ende und beim Parkplatz angekommen hiess es dann raus aus den Bergschuhen, rein in Flip Flops oder Turnschuhe und den geschundenen Füssen ein wenig Luft gegönnt, bevor man sich imi Dorf noch zu einem letzten Bier vor der Heimfahrt traf.

tag3 2017Tag 3 mit einem letzten Blick auf Hütte und Bishorn und einigen Impressionen vom Abstieg.

Ich möchte mich als Sport-X nochmals herzlich bei allen Teilnehmern bedanken. Es war eine wunderbare Tour und das erreichte Gipfelziel eines meiner persönlichen Highlights im Jubelsommer! Ein besonderer Dank geht auch an unseren Bergführer Willy Aegerter, welcher uns wieder mit seiner gewohnt lockeren, aber dennoch Sicherheit vermittelnden Art, sicher auf und v.a. wieder vom Gipfle geführt und dabei mit seinem Wissen über die Schweizer Bergwelt den Horizont des ein oder anderen erweitern konnte. Für alle, welche in diesem Jahr leider nicht mit dabei sein konnten sei gesagt, dass wir bereits wieder in der Planung für den Sommer 2018 sind. Über das detaillierte Programm werde ich dann zu gegebener Zeit informieren.

Einige weitere Impressionen finden sich hier.

 

Sandro Portmann v/o Neptun

Jungfchse

Das Semester ist in vollem Gange und wir freuen uns über gleich drei Spefuxen! Bratschi v/o ai "I weiss ned wie nes J usgseed", Radtke v/o ai "Le coq est mort" und Bellwald v/o ai "Leetschetal, in Härz gmeisslut". Wir wünschen den drei eine schöne Spefuxenzeit und freuen uns bereits jetzt auf ihre Fuxifikation anlässlich des Stamms vom 01.11.

Joomla templates by a4joomla