Stephanie Radtke v/o ErisFK

Wir schreiben Samstag den 14. Juli 2018. Es ist ein wunderschöner Sommertag und die Leute strömen nur so nach Thun, um den Nachmitttag auf der schönen Aare zu verbringen. Es täuscht, die halbe Stunde Zugfahrt werden wir noch 4 Stunden auf der Aare zurück böötlen. Es ist fast ein Muss für jeden Berner mindestens einmal im Sommer die Aare herunterzufahren. So machten wir es der Masse gleich und fuhren nach Thun.

Zwei Ikeasäcke mit zwei Böötli und einem Schwimmreifen stehen bereit. Insgesamt sind wir zu 8. Schnell wird kontrolliert, ob auch wirklich genug Getränke und Grillwaren vorhanden sind. Die Plagerei mit der Aufblaserei haben wir schnell hinter uns. Zum Glück hat einer eine gute Pumpe mit dabei. Anstehen am einfachen Einstieg wollen wir nicht, darum suchen wir uns einen anderen Weg in die Aare. Platsch! Und die Fahrt geht los!

Die Sonne brennt, aus den wasserfesten Musikböxli spielt Musik, die Aare ist angenehm kühl, WAS WILL MAN MEHR! Wir geniessen einfach die Fahrt. 

Nach zwei Stunden fangen unsere Mägen an zu knurren. Zum Glück kommt eine schöne Sandbank gleich um die Ecke. Wir hiefen unsere Gummibötli aus dem Wasser und versuchen uns an den Einweg-Grills. So talentiert scheinen wir aber nicht zu sein. Eine nette Familie mit tollem Grillfeuer gibt uns Asyl und das Schlemmen kann beginnen.

Weiter geht’s mit der Aarefahrt. So kann das Leben immer sein! 

Sechs Stunden nach unserer Abfahrt in Thun kommen wir beim Marzili an. Leider ist unsere Reise nun schon zu Ende. Nur zu gern wären wir bei diesem Wetter weitergefahren! Es wird aber auf jeden Fall nicht das letzte Mal gewesen sein.

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