Der diesjährige Maibummel war wieder ein voller Erfolg! Früh morgens ging’s los nach Gormund nahe Beromünster. Weil die Anreise lang und wir durstig waren, genehmigten wir uns schon in Aarau eine kleine flüssige Zwischenverpflegung und assen die von Felis spendierten Kekse. Danke an dieser Stelle an unseren X!

Das Ziel erreichten wir dann in Hochstimmung und der dort vom Landgasthof Gormund vorbereitete Apéro wurde ausgiebig genossen. Manche hatten wohl Angst, die zweistündige Kutschenfahrt ohne Getränke überleben zu müssen. Schliesslich wurde uns auch empfohlen, unbedingt noch in der Beiz aufs Häuschen zu gehen, weil nachher nur noch der Wald winke. Selbstverständlich hat der hohe Maibummel-X Tobacco aber vorgesorgt und einige Liter Bier auf der Kutsche verstaut, so dass auch der letzte Toilettenbesuch im Restaurant spätestens nach einer Stunde auch nicht mehr geholfen hat.

Mit unserem braven Gespann zogen wir durchs schöne, grüne Luzernerland, an getrimmten Golfplätzen, saftigen Wiesen, schattigen Waldabschnitten, lustigen Kühen und netten Häuslein vorbei. Die ersten Biere waren schnell leer und die Kutschenfahrt wurde immer ausgelassener. Einige Burschen wurden in den Stall aufgenommen und zelebrierten die hochwohllöbliche Fuxensolidarität bis zum Umfallen. Umfallen ist hier ausnahmsweise auch wörtlich gemeint. Wenige schafften den Sprung von der Kutsche mit Bravour und ohne Blessur, wofür auch immer sie es gewagt haben. Gründe für einen Kutschensprung fanden sich nämlich ausserordentlich viele: Naturtoilettenbesuche, Kutschenjogging, Sich-Im-Gras-Wälzen, Trunkenheit, Um-Sich-Greifende-Füxigkeit, Verrücktheit, etc. Jedenfalls haben wir auf dem Maibummel nicht nur das Bummeln, sondern auch den in der Berchtoldia oft zu kurz kommenden Sport, gelebt.

Doch auch die schönsten Erlebnisse enden und unseres im nächsten Restaurant Herlisberg, wo wir dann sehr lecker gegessen haben. Zu diesem Zeitpunkt musste sich Newton auch von der Spitze seines Fuxschwanzes trennen, welche sich schon seit geraumer Zeit nur noch mit schierer Willenskraft an den Rest des Busches geklammert hat. Dafür durfte diese dann unzählige Körperstellen diverser Aktiven kennenlernen, genauer gehen wir darauf aber nicht ein. Nach einer Runde Kinderkarussell fahren und einem Gruppenfoto verabschiedeten sich die ersten und machten sich wieder auf den Heimweg während wir anderen bei Sonnenschein und freundschaftlichen Gesprächen von der Herlisberger Höhe an den Baldeggersee und ins Restaurant Löwen hinunterpilgerten.

Massiv, welcher sich nicht an festgelegte Routen halten wollte, wanderte querfeldein und wurde zwischendurch auf einer Wiese oder zwischen Bäumen entdeckt, wo er für Eowyn hübsche Wiesenblumen pflückte, welche sie dann schlussendlich doch im Restaurant liegen liess. Während nämlich die Männer ihren erneuten Durst stillten, kühlten sich Eowyn und Scuba lieber im erfrischenden Nass vom Baldeggersee ab, bevor wir dann alle zusammen den Maibummel bei warmem Sonnenschein, kühlem Bier und lustigem Geplänkel würdig ausklingen liessen.

 

 

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