Bereits um 10 Uhr morgens waren die ersten Berchtolder unterwegs, um die Skihütte Unteren Chaltenbrunnen in Betrieb zu nehmen. Wie waren bereits vorgewarnt, dass der Weg zur Hütte ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Doch der tiefe und vor allem nasse Schnee machte den Weg zur Hütte doch ziemlich beschwerlich. Bei der Hütte angekommen, galt es erstmals den Getränkevorrat zu überprüfen und anschliessend im Tal noch die Einkäufe für das Wochenende zu tätigen. Denn wer möchte schon, mal eingenistet, die gemütliche Hütte verlassen? Gott sei Dank fanden wir noch einen Transportschlitten, den wir dann sogleich auch nutzten.

Nach getanen Einkäufen galt es sich die Zeit zu vertreiben, bis dann auch die letzten Teilnehmer, welche sich für Freitag angemeldet hatten, eintrafen. Diese waren ob der Lage und der stockfinsteren Nacht beeindruckt und froh, als sie dann bei der Hütte ankamen. Dort angekommen hatte unser Hüttenwart Massiv bereits leckere Älplermagronen vorbereitet, welche man sich denn auch nach einem anstrengenden Nachmittag schmecken liess. Der Freitagabend verlief dann wenig spektakulär, da die meisten zeitig zu Bett gingen, um am nächsten Tag fit für einen Tag auf den Skiern zu sein.

Der Samstagmorgen brach denn auch vielversprechend, mit einigen Sonnenstrahlen an. Doch leider sollte sich das Wetter im Laufe des Tages etwas eingrauen und so war es denn den ganzen Tag über mal mehr mal weniger bedeckt, dafür aber trocken. Die Skifahrer mussten jedoch vor den ersten Schwüngen auf der Piste einen etwas beschwerlichen Weg hin zum Skilift in Angriff nehmen, da die Hütte leider nicht gerade mitten im Skigebiet liegt... Nachdem man dann aber den richtigen Weg gefunden hatte konnte man endlich die erste Bergfahrt mit dem Skilift, gefolgt von der ersten Abfahrt in Angriff nehmen. Der Schnee war zwar, wen wunderts nach dieser warmen Woche, nicht gerade super, aber Spass hatten wohl trotzdem alle.

Zu Mittag trafen sich dann Skifahrer und Schneeschuhläufer in der Alpwirtschaft Zwäcken zum gemeinsamen Mittagessen, um dann für den Nachmittag wieder getrennte Wege zu gehen. Die Skifahrer nahmen den Weg bis rüber auf den Nätschberg in Angriff, um auch den äussersten Zipfel des Skigebietes nicht unbeachtet zu lassen :)

Nach einem kurzen Après-Ski in der Sonnenhütte machte man sich dann wieder auf den Weg zurück zur Hütte. Der zwar nicht ganz einfach, aber immerhin weniger beschwerlich war als jener zum Skibegiet. Zurück in der Hütte galt es erstmal sich aus den verschwitzten Skisachen zu befreien und dann ein feines Fondue zu sich zu nehmen. Nach dem Abendessen vertrieb man sich die Zeit bei Spielen und Gesprächen bis tief in die Nacht. Highlight war dann wohl die Partie "Meiern" zur frühen Morgenstunde, als Bacchus uns allen zeigte, wo der Bartli den Most holt und am Schluss sogar den hohen Senioren Neptun noch in einem Duell schlug.

Der Sonntagmorgen ging dann leider drauf für das Reinigen der Hütte. Das Wetter machte uns die Arbeit nicht gerade leicht, da die Sonne sich immer mehr zeigte. So konnten immerhin all jene, welche nicht mehr mit Reinigungsaufgaben betraut waren, auf der Sonnenterrasse noch ein wenig "Sünnele", bevor es dann galt, alles Gepäck wieder zu den Autos zu schleppen. Eine mehr als nur anstrengende Arbeit!

Zum Ausklang eines gelungenen Wochenendes in den Bergen kehrten einige noch in der Handgruobi ein um bei einem Jass noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages zu geniessen.

Einige Impressionen findet ihr hier.

Wir hoffen es hat allen beteiligten Spass gemacht und würden uns auf eine Neuauflage 2014 freuen!

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