Bericht zur AHAH-Reise 2013

Tag 1 – Der Lürgi gibt sich zu erkennen

Am Freitagmorgen den 4. Oktober 2013 fand sich ein freudiger Berchtolderschwarm in aller Herrgottsfrühe (um 09:30 Uhr…) in Luzern ein. Nachdem man sich gegenseitig ausführlich begrüsst hatte, ging die Fahrt gen Süden im topmodernen Reisecar mit Fussstütze aber ohne funktionierendes WC los. Die Reise führte uns direkt nach Lugano und dies ohne Pinkel-Pause obwohl sich bereits im Gotthard die ersten Blasen zu melden begannen… In Lugano angekommen stiegen wir dann in ein kleines und wackeliges Boot um, das uns nach Caprino brachte. Dort wurden wir im Grotto San Rocco bereits mit einem ersten (aber bestimmt nicht letzten des Tages) Apéro erwartet. Das Essen war hervorragen und vor allem das Verhältnis von Fleisch zu Gemüse und Kartoffeln war sehr zur Zufriedenheit aller. Der Fruchtsalat bekam dann aber doch eher zu einem Fluchtsalat und den Grappa mussten wir sogar ganz weglassen, da wir unbedingt das Kursschiff erreichen mussten. Die anschliessende kurze Seerundfahrt zurück nach Lugano war von Gesang und Schiffglockengeläut begleitet, sehr zur Unterhaltung des Kapitäns. Von Lugano ging es auch gleich weiter nach Locarno, wo wir unser Hotel bezogen. Nach kurzer Ruhe wurde das erste und zweite Apéro des Abends eingenommen und anschliessend zu Nacht gegessen. Dabei wurde einem gewissen weiblichen AHAH aus Zofingen der Übername Lürgi (absolut zu recht) zuteil. Bei Wein, Bier, vielen Gesprächen und noch mehr Gesängen ging der Abend in der Hotelbar wie im Fluge vorbei. Als dann schliesslich auch der Kühlschrank in der Lobby leergetrunken war und nur noch die Minibar im Zimmer übrig blieb, verlief sich der restliche Schwarm dann doch noch um mitternächtlicher Stunde. 

Tag 2 – Shopping Mania

Wiederum in aller Herrgottsfrühe (diesmal 08:30) traf sich der Schwarm um mit dem Centovalli-Bähnli nach Domodossola  zu fahren. Da uns Petrus leider nicht besonders gut gesinnt war, kamen wir vom wunderschönen Centovalli nur Nebel zu sehen. Dafür bot die Zugfahrt Zeit für Portraitfotographien und ausführlichen Gesprächen. Dem einen oder anderen Magen wurde es aber dank den Strapazen des Vortages dann doch etwas flau… In Domodossola sollten wir dann von unserem Reisecar abgeholt werden. Der Fahrer hatte sich dabei wohl an die örtlichen Gepflogenheiten angepasst, denn er hatte eine ganze Stunde Verspätung. Und wie das bei langen Wartezeiten halt mal so ist, hat sich der Schwarm innert kürzester Zeit in die umliegenden Restaurant und Shops zerstreut. Nachdem der Car dann endlich angekommen war, mussten zuerst alle Schäfchen wieder zusammengetrieben werden. Dies gelang erstaunlich gut, obwohl unser guter Hirte (alias Pfoschte) nicht anwesend war… Nichtsdestotrotz hat sich die Fahrt nach Stresa allemal gelohnt. Nach einem genüsslichen Mittagessen (diesmal mit Grappa) wurde die Reise auf die Isola Bella fortgeführt. Bei den einen bereits in Stresa bei den anderen erst auf der Isola Bella brach das Shopping-Fieber aus. Da wurden Ledertaschen, Schmuck, Halstücher, Gürtel und noch vieles mehr oder weniger Nützliche gekauft. Das erbeutet Gut wurde dann zum Nachtessen im Grotto Broggini in Losone sofort zur Schau getragen. Zum sehr köstlichen Nachtessen wurden wir von unserem lieben AH Monsignore Meile v/o Dampf begleitet. Und es hat sich mal wieder bewahrheitet, dass es mit dem nunmehr 90-jährigen Dampf am Tisch nie langweilig wird… Der Ausklang des Abends fand dann wiederum bei Wein, Bier, vielen Gesprächen und noch mehr Gesängen in unserem Hotel statt. (Und ja, der Lürgi wurde seinem neuen Namen auch diesmal gerecht…) 

Tag 3 – Sonne ringe dich durch!

Wie man sich inzwischen wohl denken kann, traf sich in aller Herrgottsfrühe (9:00 Uhr…) diesmal nur ein Teilschwarm. Mit dem Funicolare fuhren wir hoch nach Madonna del Sasso. Nach einer kurzen Besichtigung  der frisch renovierten Kirche, feierten wir einen Gottesdienst mit unserem Hirten Rotzer v/o Pfoschte im Innenhof des Klosters. Wie unsere „La vache qui rit“ treffend voraussagte, führte das eher kalte Wetter zu einer angenehm kurzen Predigt… (Pfoschte, ich gehe selbstverständlich in die Kanne!) Zurück im Hotel trat dann der komplette Schwarm die Rückreise an. Halt gemacht wurde auf der Gotthardpasshöhe, wo uns endlich die Sonne anlachte. Nach dem Gesamtfoto begann bei der Heimreise der Schwarm kleiner und kleiner zu werden, bis er sich schlussendlich in Luzern, um viele schöne Erinnerungen reicher, ganz auflöste. 

An dieser Stelle sei Bucher v/o Pfuis für die Organisation dieser unvergesslichen AHAH Reise ganz herzlich gedankt!

Carmen Blum v/o Solex

Impressionen zur AHAH-Reise 2013 findet ihr hier.

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