Der wissenschaftliche Anlass „Weinkultur – Eine Einführung“ ist in jeglicher Hinsicht ein grosses Highlight unseres Semesters. Neben dem wissenschaftlichen Aspekt kamen die lukullischen Genüsse alles andere als zu kurz, dies dank unserem Altherr Frei v/o Speiche, der uns gekonnt durch den Abend und die verschiedenen Traubenendprodukte führte. Acht Weine und einen Champagner galt es sensorisch zu beurteilen. Das Rüstzeug dazu wurde uns zu Beginn in Form einer kurzen Einführung mitgegeben. Zwischen den einzelnen Degustationen erfuhren wir viel Wissenswertes rund um das Produkt Wein, u.a. wie und wo die verschiedenen Traubensorten angebaut werden, die regionalen Unterschiede, Bedürfnisse der Rebstöcke, Maischung und Vergärung, sowie die korrekte Beurteilung des edlen Nasses. Das Ganze war gespickt mit persönlichen Erlebnissen des Referenten, was den ganzen Abend umso stimmiger machte.

Stimmig wurde natürlich auch die trinkende – Entschuldigung – degustierende Gesellschaft. Die „Spuckbecher“ blieben zwar wegen „Petrol-Noten“ nicht ganz leer, aber das Meiste fand definitiv den Weg vom Mund über Zunge und Gaumen in den Magen. Das aufkeimende Gelächter und die Zwischenrufe hatten also ihre begründete Ursache (vielen Dank an dieser Stelle auch Diskret, die die Gläser immer ordentlich füllte). Das anschliessende Ausprobieren der Weine mit verschiedenen überaus exquisiten Nahrungsmitteln wurde gegen Ende der Degustation schon von vielen heiss ersehnt, da der eine oder andere Magen doch schon etwas zu knurren begann. Ein wunderbarer Abend an dem nicht nur Lucullus seine Freude gehabt hätte, sondern auch der eine oder andere „Pinot“.

Weitere Impressionen gibt's hier.

Joomla templates by a4joomla