Dieses Jahr feierten wir den Zibeler das zweite Mal im Keller und auch diesmal gab es für alle Beteiligten eine Besonderheit: Wir zelebrierten den ersten Zibele-Hochstamm. Ziel war es den Boden nicht zu berühren, da dieses „Vergehen“ zum eo-ipso Einfachen führte. Die ersten Opfer wurden allsbald schon die Böllechueche-Bringer. Das Hohe gewährte zwar Amnestie, doch der eine Bestrafte nahm den Grundsatz „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“ etwas ernster und erduldete die angenehme Strafe, um so noch manchen anderen mit sich in den Abgrund zu reissen.

Der eo-ipso wurde dann noch dergleichen erweitert, dass man auch einen Stock höher ging, falls man einen Anwesenden mit Vulgo anspricht, statt mit seinem bürgerlichen Namen. Dieser Passus sollte dann schon einige Opfer mehr fordern, als das Tarzanspiel. Mit steigendem Alkoholkonsum wurde man zugleich aber auch einfallsreicher: Der Altherr umging das balancieren auf den Stühlen, indem er sich je eine Serviette an die Stiefelsohle heftete, um so dem direkten Kontakt mit dem Boden des Hauses zu entgehen. Zum Chef Oberzwiebel wurde dieses Jahr unser Senior, Bruce auserkoren, auf Grund von essenstechnischen Leistungen im Bereich "Weihe verdröcke". Ein junger Bursche huldigte zwar, jedoch nicht ob dieser grossartigen Leistung unser Oberhauptes, sondern dem Porzellangott in Folge kleiner Selbstüberschätzung.

Neben den üblichen Verdächtigen, besuchte uns auch Kiri und Sunisa mit Anhang Athina, die das illustre Treiben mit Freuden verfolgte. Weiter war auch Contra von der Zähringia mit von der Partie und am späteren Abend bekamen wir noch von drei Fachhochschülern aus Biel Besuch, welche durch die Musik angelockt wurden. Mit Tanz und Gesprächen klang der Abend aus und man begab sich zu relativ christlicher Zeit, aber trotzdem runden Sohlen nach Hause. Schauen wir mal, welche Idee uns nächstes Jahr überrascht.

Einige Bilder zum Anlass gibt's hier.

Joomla templates by a4joomla