Das Zwei-Personen-OK des Skiweekends befand, dass man dieses Jahr schon einen Tag früher die Zelte aufschlagen sollte, damit man etwas gemütlicher Einkaufen könne und es evtl. sogar am Nachmittag noch auf die Bretter, die nicht die Welt bedeuten, schafft.

So begann die abenteuerliche Reise am Donnerstagabend in Zürich nach der BPK-Sitzung im gelben Audi mit Schwyzer-Nummer. Rasant war die Fahrt, bis uns dann die grossen Schneeflocken noch vor Schindellegi überraschten. Ab dann war ich froh, dass mein Con-OK Fahrsicherheit und Musikgeschmack bewies. Das Wort Quattro wurde ab diesem Zeitpunkt ein geflügeltes. Ohne Schneepflug und Ketten erreichten wir auf Anhieb den zugeschneiten Parkplatz und machten uns im Tiefschnee auf die Suche nach der 400 Meter entfernten Skihütte – auch dies ein kleines Abenteuer. Nach dem Einheizen lud Südtirolerspeck und ein Baarer-Bier noch zu kurzem Verweilen, bevor man sich dann müde in den Schlafsack zwängte.

Der nächste Tag begrüsste uns mit wunderbarem Wetter und fabelhaftem Schnee. Diesen konnten wir aber nur bedingt geniessen, da sich die Batterie des Quattro in der Nacht entladen hatte und wir nun doch noch auf fremde Hilfe angewiesen waren – Es ist erstaunlich wie viele Leute ohne Überbrückungskabel herumfahren. Nach den Startschwierigkeiten musste der Plan mit dem Ski fahren leider aufgegeben werden und wir begrüssten nach dem Einkauf im Tal und dem Bau einer Schneebar die ersten Berchtolder und Wikinger. Die Zotenglocke schepperte auch in diesem Jahr alle paar Minuten, wobei der Konsum diverser Alkoholika diesem Umstand sicherlich zuträglich war. Selbst gemachtes Apfelmus, Älplermagronen und Tobleronemousse lud die Batterien der Schneesportler wieder auf und gab Kraft für eine lange und lustige Nacht mit Häuptling Krambambuli, Schorsch Gaggo und Susu am gemütlichen Holztisch oder liegend auf der harten Holzbank.

Für den eigentlichen Skitag waren wohl nicht alle optimal ausgeruht, aber das tolle Wetter lockte auch den Hinterletzten aus dem Haus, sei es auf die Piste oder mit den Schneeschuhen (zur nächsten Beiz). Man nutzte den Tag und die mehr oder weniger guten Pistenverhältnisse, um dann mit wohltuender Müdigkeit beim Après-Ski noch den einen oder anderen „mit asescharf“ zu genehmigen. Der zweite Abend war nun etwas gemächlicher und Bruce wurde damit beauftragt die Zotenglocke mit einem Schalldämpfer auszurüsten, um die noch verbliebenen Nerven zu schonen und das „Meiere“ ohne Würfel nicht zu stören. Beim Fondue liess man den Tag ausklingen, bevor noch der harte Kern „Politik für 200 Punkte“ zog und die obligate Mitternachtswurst ass. Die Moral von der Geschicht: Lass Altherren den Chasperli zitieren nicht.

Fotos vom Skiweekend 2014 gibt's hier.

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