Nach gut einjähriger Planung war es am 25. Juli so weit. 13 Berchtolder und Freunde begaben sich zusammen mit unserem Bergführer Willy auf die eisigen Pfade des Aletschgletschers. Früh morgens ging es mit der Bahn von Lauterbrunnen aufs Jungfraujoch, wo man nach einer kurzen Kaffeepause die Steigeisen anschnallte. Die Steigeisen an den Füssen und ein lächeln auf den Lippen ging es los auf den Jungfraugletscher. Die Eindrücke, welche man nach kurzer Zeit erhaschen konnte, waren beeindruckend. Sei es der Blick auf den Konkordiaplatz und den Grossen Aletschgletscher, die links und rechts emporsteigenden Eis und Felsformationen oder die vielen grösseren und kleineren Gletscherspalten, welche sich uns teilweise in den Weg stellten. Nach gut 6 Stunden Marsch kamen wir in der Konkordiahütte an, wo wir uns erstmal stärkten und dann ein feines Abendessen geniessen konnten, bevor wir den Tag noch bei gemütlichem Zusammensein, Spielen und Scherzen ausklingen liessen.

Wie auf Bergtouren üblich, ging es am Samstagmorgen bereits früh los, um dann bei Zeiten in Richtung Hollandiahütte starten zu können. Petrus meinte es für den zweiten Tag leider nicht gut mit uns und es nieselte den ganzen Tag. Der Stimmung in der Gruppe konnte dies jedoch nichts anhaben. Die abermals wirkenden Eindrücke waren abermals beeindruckend und die Folgen der Klimaerwärmung an Hand der zurückweichenden Gletscher offensichtlich, obwohl die Eisdicke unter dem Konkordiaplatz noch immer rund 900 Meter beträgt. Vom Klimawandel merkte man allerdings an diesem 26. Juli nicht viel, als man, der Hütte immer näher kommend, in den Wolken versank und es auf den letzten Metern noch zu schneien begann. Nach einer kleinen Stärkung und einem feinen Znacht, liessen wir diesen zweiten Tag gemütlich ausklingen.

Auch der dritte Tag sollte wieder früh morgens beginnen. Das vorabendliche aufreissen der Wolkendecke weckte beim ein oder anderen die Hoffnung, am dritten und letzten Tag wieder prächtiges Wetter zu erwischen. Doch vorerst blieb das Wetter noch grau in grau und erst als man draussen die Steigeisen angeschnallt und losmarschiert war, besserte das Wetter und die Walliser Alpen zeigten sich nochmals von ihrer schönsten Seite. Gar der Mont Blanc war weit entfernt zu erkennen! Der Abstieg über den Langgletscher war wieder gespickt mit vielen Eindrücken aus der Bergwelt. Nach einer längeren Rast am Ende des Gletschers, wo wir die Steigeisen abschnallten, ging es auf dem Wanderweg runter zur Fafleralp, wo man die Tour noch gemütlcih ausklingen liess.

Es waren drei wunderbare Tage in den Bergen und die Eindrücke haften noch lange nach. Eine Neuauflage wird in absehbarer Zeit geplant und der Sport-X würde sich freuen, wieder eine derart stattliche Zahl Berchtolder begrüssen zu dürfen.

Einige Impressionen findet ihr hier.

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