Schon das dritte Mal zog es die Berchtolder in’s Skihaus Untere Chaltenbrunnen, thronend über dem Muotathal, mit direkter Sicht auf die Mythen und den Stoos. Mit umfunktioniertem Rettungsschlitten wurden die Dinge für das leibliche Wohl, wie auch teilweise der FK, durch die verschneite Winterlandschaft gezogen. Der Fux mutierte sonach vom Wildtier zum Lasttier. Als Feuerteufel heizte Lucinia dann auch noch die Hütte gehörig ein, damit man sich nicht schlotternd an die Zubereitung des Abendessens machen musste. Nach Flammkuchen und Älplermaggronen mit selbstgemachtem Apfelmus musste ein kleiner Verreisser her. Aus dem Kleinen wurde ein Grosser und ein noch grösserer, da man beim „Meiere“ doch das eine oder andere Gläschen „Houdere“ mit Vergnügen vernichtete. Ganz allgemein ist zu sagen, dass der Branntwein der allgemein guten Stimmung nur noch weiter Vorschub leistete und man sich dann zu vorgerückter Stunde im hölzernen Himmel wähnte.

Der Morgen danach war dafür weniger von Glücksgefühlen, als von leichter Müdigkeit geprägt. Katzentiere waren jedoch weit und breit keine ausfindig zu machen, weswegen man sich dann frohen Mutes auf die Skipiste traute und das herrliche Wetter mit einem weiteren Skifahr-Altherr, Latif geniessen konnte. Nach dem Mittagessen und verschiedenen Kaffeevariationen (Dibi-Däbi, Bärghäx, Schneetöff, heisses Grosi oder einfach nur das Zuckerglas mit Kaffee aufgefüllt) gesellte sich dann auch noch gedeckt getarnt Neptun zum Grüppchen, um vor dem Après-Ski nochmals ein paar Schwünge im weissen Nass zu hinterlassen. Der Abend gestaltete sich dem Vorabend nicht unähnlich, da man nach einem hausgemachten Schwyzer-Fondue sich wiederum dem Meier und dem „Ring of Fire“ verschrieb – wären Füxe mit Deckel dagewesen, sie hätten den Jahresumsatz an Zoten einziehen können… Um die bereits entrichtete Mindestgebühr für das mittlerweile nicht mehr ganz dichte Älplerhuus auch herauszuschlagen, musste nochmals tüchtig getrunken werden, was dann doch beim einen oder anderen für rundere Sohlen sorgte. Nach dem obligaten Nachtcervelat, gegrillt in freier Natur auf einem schnee- und engelfressendem Feuer, kroch jeder glücklich und zufrieden in den warmen Schlafsack.

Unerwartet grüsste auch am Sonntag die Sonne freundlich und nach einem ausgedehnten Frühstück (ausgedehnt v.a. durch das Warten auf den duschenden FK) konnte der Putz in Angriff genommen werden. Und wie der Rauch aus den drei Holzöfen, verteilten sich die Teilnehmer des diesjährigen Skiweekends in alle Himmelsrichtungen. An dieser Stelle noch Funky und Yvonne für die doch meist unerwarteten Hammersprüche ein grosses Dankeschön :D

Joomla templates by a4joomla