Mit mutigem Herz trainspotted Rob Roy die Rosamunde, während er wegen den Spacecookies des letzten Königs von Schottland immer highländer und pilcher wird.

Von Marco Felber v/o Loki

 

Dieses Jahr reisten die Fuxen in die Hauptstadt Schottlands – ja, Edinburgh und nicht Dublin, wie so mancher vermutete. Kaum ausgepackt, gesellten sich die ersten trinkfreudigen Burschen zu den „Locals“. Und um das Vorurteil der Pubdichte zu untermauern: Sich zwei Mal zu Boden werfen, eine halb liegende Rolle um die eigene Körperachse und einen Meter kriechend zurückzulegen genügten, um von einem Tresen zum anderen zu gelangen. Beschwipst vom grossen Bier- und Whiskyrepertoire - es war fast billiger als San Pellegrino, aber nur fast - fanden wir am ersten Abend den Weg ins Whistle Binkeys. Die moderaten Preise, das hübsche Servierpersonal, die gute Livemusik, sowie die kuschelige Sofaecke liessen dieses Pub zu unserer ersten Wahl werden.

Der nächste Tag begann mit einem Spaziergang durch die Altstadt und der Erforschung des hiesigen Castle. Die Gratisführung der beiden Fuxen Tharax und Loki unterhielt köstlich, v.a. da die Informationen frei und dazu auch noch überaus erfunden waren. Das Military Museum durfte natürlich nicht fehlen, nur schon wegen der strahlenden Augen unseres Kadi/FM designatus. Am Samstag stand dann das Edinburgh Military-Tattoo als Hauptprogrammpunkt an. Da zwei Fuxen leider nicht den Weg in das ferne Schottland fanden, hatten wir leider noch überzählige Tickets, die verschachert sein wollten. Die Fuxen wurden aus diesem Grund als „Schildwache“ missbraucht und bekundeten öffentlich, dass wir noch völlig überteuerte Billets feilbieten – die zusätzlichen free hugs fanden einfacher Abnehmer. Fortuna hatte leider keine Nachsicht und auf immer besser werdende Angebote hoffend, wurden wir die Karten dann 15 Minuten vor der Show bei einem dubiosen Pakistani mit kreischendem Megaphon los. Mit harten Bandagen kämpfend, verloren wird den Kampf um den Preis und mussten mit gesenktem Blick und eingezogenem Fuxschwanz den angebotenen Dumpingpreis akzeptieren – einzige Genugtuung war, dass der Marktschreier die Plätze auch nicht mehr verkaufen konnte und wir auf den freien Stühlen Platz für unsere müden Beine fanden. Das Malheur konnte die Freude an der Show nicht trüben. Es war ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus!

Dank Neptun‘s und Eris‘ Enthusiasmus durften wir Tags darauf eine NUR 12.5 stündige higgelydoodely Highlandtour mit dem Überlandbus antreten. Der eine oder andere Fux mutierte durch die Strapazen zu Braveheart – wenn William Wallace genauso viel getrunken hätte, wie wir am Vorabend, hätte er sicherlich im Bus befreit „Freedom“ geschrien, während seine Gedärme aus dem Bauch quollen. Der gemeinsame Ausklang fand am Abend klassisch im Pub statt, getreu nach dem Motto: "Morgen müssen wir fliegen, heute also nicht so steil". Naja, wie der Abend sich gestaltete, kann sich jeder selbst ausmalen. Am Montag wurden noch die letzten Ferieneinkäufe erledigt, bevor wir wieder durch die KLM sicher über den Umweg Amsterdam nach Hause geflogen wurden.

Weitere Impressionen unserer Reise findest du hier.

PS: Einen grosses Merci des Stalls an Scuba aka TUI-Girl für die tadellose Buchung der Flüge und Unterbringung im hippen Hotel, sowie an Massiv für das In-die-Wege-Leiten der Reise.

 

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