Thomas Herzig v/o Massiv

Winterzeit - Krambambulizeit. Aus der immensen Vielzahl von Verbindungen, die in der kalten Jahresperiode den „danziger“ Seelenbalsam herstellen, zieht es immer ein kleines, aber feines Grüppchen von Töchtern und Söhnen Berchtold’s in die Obwaldner-Exklave, zu den Angelomontanen nach Engelberg. Mit grosser Inbrunst und viel flüssigem Blutverdünner wurde dort auch in diesem Jahr dem Druiden gehuldigt und man liess mit ihm durch die mal mehr, mal weniger gut klingende musikalische Zauberformel des Crescentius Coromandel das herzerwärmende Heissgetränk entstehen. Gesang, Gespräch und Getränk überbrückten wie immer konträre Meinungen und so bezeugte man bei diesem wunderschön feierlichen Anlass Einigkeit über jegliche Gräben hinweg. Im Rahmen dieses Anlasses durften traditionell auch die Burschifikationen nicht fehlen, wobei hier die humoristische Spezialeinlage von Rotzer v/o Tribun noch erwähnt sein soll: Er interpretierte das „Verschwinden“ von Getränken auf seine Art – ihm und den anderen frisch gebackenen Burschen ein herzliches Gratulamur. Nach einigen kyburgischen Glasunfällen begab man sich dann bald – auch wie immer – in die Niederungen der „Spindle“, wo man mit wackelnden Hüften den Abend und die Nacht ausklingen liess.

Joomla templates by a4joomla