Sandro Portmann v/o Neptun

Bereits zum vierten Male schlugen die schneesportbegeisterten Berchtolder vom 19.-21.02 ihre Zelte im Skihaus Unteren Chaltenbrunnen auf. Um für die Teilnehmer optimale Voraussetzungen zu schaffen, trafen sich Suter v/o Sarabi und meiner einer in der Funktion als Sport-X bereits am 18.02., um die Hütte in Beschlag zu nehmen. Also wurde flix das Nötige für das Wochenende gekauft und mit Hilfe des Schlittens auf die Hütte gebracht. Anschliessend wurde der Ofen eingeheizt, damit man es sich langsam gemütlich machen konnte und nicht im Kalten essen musste. Nach einem stärkenden Abendbrot liess man den Abend gemütlich ausklingen, um Teile des nächsten Tages noch zum Skifahren nutzen zu können, bevor die anderen Teilnehmer eintrafen.

Morgens zeitig aus den Schlafsäcken gekrochen, flux was kleines gegessen und ab ins Tal um die letzten Dinge für den Abend eingekauft. Zurück auf der Hütte wurden die Skier angeschnallt, der Weg durch den Tiefschnee in Richtung Handgruobi unter die Bretter genommen und dann ab auf den Lift und die ersten Spuren durch die mit viel Neuschnee eingedeckten Pisten gezogen. Dem Schneefall trotzend machte man den gesamten Nachmittag die Pisten unsicher, begab sich aber ab und an zum Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts, oder war es mehr des Hopfenpegels, in ein Pistenrestaurant. Zu guter Letzt noch ein kurzer Après Ski und dann wieder durch knietiefen Neuschnee zurück zu Hütte. Hier wurde dann das Abendessen vorbereitet um die ankommenden Teilnehmer zu verköstigen. Den Abend liess man dann bei Ligretto (mit gewissem Herzinfarkt Risiko), UNO und TABU ausklingen.

Am Morgen stiessen früh noch die beiden letzten Teilnehmer zu der Truppe und so machte man sich kurzerhand wieder auf den Weg auf die Piste. Das Wetter, welches zu Beginn noch freundlich daher kam, verschlechterte sich zusehends und kurz vor Mittag setzte auch wiederum Schneefall ein. Um den Tag noch ein wenig zu nutzen wurde bis um ein Uhr nachmittags gefahren, bevor man sich im Berghaus bei einem feinen Zmittag und einem "Huuskafe" zum Dessert für den Nachmittag stärkte. Das Wetter besserte sich leider ganz und gar nicht und es setzte starker Wind ein. So liess man es nach 3 Abfahrten auf der Ibergeregg mit dem Skifahren bleiben und gesellte sich zur Schneeschuhfraktion in die Sonnenhütte. Leider war diese bis zum Bersten voll und so musste man vorerst draussen Platz nehmen, bevor man den ersten freien Tisch an der Wärme entern konnte.

All zu lange dauerte das Après Ski jedoch nicht. Der nun in Regen übergehende Schneefall liess für den Rückweg nichts gutes verheissen und so machte man sich kurz nach fünf wieder auf den Weg zurück. Auf der Hütte angekommen stellten wir erfreut fest, dass sich auch unser letzter Gast eingefunden und bereits mit dem Heizen begonnen hatte. Nachdem die letzten Älplermagaronen vom Vorabend verputzt waren machte man sich über das traditionelle Schwyzer Fondue her. Nachdem auch dieses den Weg in die knurrenden Mägen gefunden hatte, galt es das versprochene Feuerwerk zu bestaunen, welches durch die ein oder andere sportliche Einlage meiner Seits ergänzt wurde, um mich vor nicht starten wollenden Raketen in Sicherheit zu bringen. Den restlichen Abend liess man dann bis in die tiefe Nacht hinein bei Spiel und Spass ausklingen, bevor man sich wieder in den Schlafsack legte.

Der Sonntag begrüsste uns dann mit bestem Wetter und so kam im ein oder anderen der Wunsch hoch, doch noch einen Tag auf die Bretter zu steigen. Der nasse Schnee war dann aber nicht so "amächelig" und so machte man sich an das alljährliche Übel der Hüttenreinigung, bevor man sich auf den Heimweg machte.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Teilnehmern bedanken. Es war ein durch und durch gelungenes Wochenende und die lustigen und fröhlichen Abende waren der Mühen wohlverdienter Lohn. Bereits jetzt kann man sich schon einmal das Datum für das kommende Skiweekend notieren, welches voraussichtlich vom 17.-19.02.2017 stattfinden wird.

 Einige Impressionen findet ihr hier.

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