In Stans wurde am Wochenende des 18./19. September 2009 das 100-Jahr-Jubiläum gefeiert. Obschon das Festprogramm am Freitagabend begonnen hatte, lag der Schwerpunkt im Programm auf Samstag und Sonntag.
Die Delegationen präsentierten sich am Samstagnachmittag den Fotokameras auf der grossen Kirchentreppe. Beeindruckt von der Farbenvielfalt staunten einige Stanser und Velofahrer nicht schlecht ob der grossen Festgemeinde. Anschliessend wurde eine Festmesse zelebriert, in welcher die neue Fahne der GV Struthonia entrollt wurde. Neu zeigt sie die Legende um den Drachentöter und Namenspatron Struthans Winkelried.

 


Die schöne Feier forderte auch ihren Tribut, denn die Delegationen dürstete es zum Volksapéro. Wiederum wurden die Chargierten bestaunt. Ob Struthans auch in solch edler Kleidung einen dieser Rapiere getragen hatte?
Bevor wir zum Nachtessen übergehen konnten, erinnerte uns die grösste Fahne des SchwStV an ihre Tücken: der Spitz kam um haaresbreite am Dachbalken vorbei und die Fahnenstange musste vor der Türe demontiert werden. Daran kam aber auch das kleinste Banner nicht vorbei. Beim offerierten Abendessen erfreuten sich über 15 Delegationen am Nidwaldner Geschnetzelten.
Vor dem Festkommers wurden die Chargierten instruiert, wie sie den verwinkelten Weg in den niedrigen und vollbesetzten Festsaal meistern können. Der gemütliche Kommers lies viel Freude aufkommen, nicht nur bei der reich bescherten Struthonia, sondern auch im Publikum. Der Stall zeige eine hervorragende Leistung, indem er die Legende um Struthans inszenierte. Die Kämpfe wurden mit ritterlichen und couleurstudentischen Waffen  vorgeführt. Das Ende war abzusehen, denn wie es im Komment heisst: der Struthone gewinnt immer.
Nachdem auch das allerletzte Bier ausgeschenkt werden wollte, legten sich die meisten in der Zivilschutzanlage zur Ruhe. Schon bald darauf konnte es ein Wachtmeister im Urlaub nicht unterlassen, die Weckordonnanz zu übernehmen, sodass alle rechtzeitig zum Katerbummel versammelt waren.
Der Katerbummel führte zum Allwäg hinauf, wo ein Brunch auf den geografischen Spuren des Drachenkampfs eingenommen wurde. Bei volkstümlicher musikalischer Umrahmung konnte der nahrhaften und genüsslichen Beschäftigung gefrönt werden. Auf der Rückfahrt mit dem Rufbus erspähten wir ein paar pinke Stürmer, die gerne noch ein paar Schritte zusätzlich auf sich nahmen.
Zusammenfassend kann die GV Struthonia auf ein hervorragendes 100-Jahr-Jubläum zurückblicken. Ebenso dürfen wir dies tun, denn mit unserer Teilnahme werden wir wohl auch unter den Mittelschul-Sektionen wieder besser wahrgenommen. Der Anfang ist gemacht.

 


VITAM IMPENDERE VERO!
Roman Fuchs v/o Peano, xxx

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