Am Wochenende vom 13.-14. November war es mal wieder soweit. Unsere hochwohllöbliche Freundschaftsverbindung K.Ö.H.V. Leopoldina in Innsbruck lud uns zu ihrer berühmt-berüchtigten LE-Kneipe ein. Wie immer war es ein unvergessliches Erlebnis. Aber lest mehr in Peanos Erfahrungsbericht.

 

Am Freitagabend reisten vier Berchtolder nach Innsbruck: Solex und AHP Playoff begannen ihre Reise in Bern, der eine im Auto, die andere im Zug, und in Zürich stiegen Pögg und Peano hinzu. Pögg musste den echauffierten Fahrer beruhigen, nachdem er im grössten Dorf der Welt für 500 m mehr als 90 Minuten benötigte. Solex und Peano geniessten die Aussicht aus dem Waggon und trafen sogar pünktlich (!) mit der ÖBB in Innsbruck ein.

Auf der Bude der KÖHV Leopoldina wurden wir wie immer herzlichst begrüsst und konnten Hunger und Durst stillen. Sowohl Aktive wie auch Altherren erfreuten sich am Erscheinen der Schweizer und die Erinnerungen an frühere Besuche entflammten. Nachdem das Reise- und Chargiermaterial an ihrem Bestimmungsort verstaut wurden, konnten wir uns der Gemütlichkeit zuwenden. Gäste aus nah und fern waren schon eingetroffen und es entstand ein farbenprächtiger Mix. Bei mehr oder weniger guter Musik wurden mehr oder weniger köstliche Biere, Bacardi-Colas mit viel Liebe, einige "Ragetli" und noch so vieles andere getrunken. In der Morgenröte begaben wir uns in die Schlafgemächer und wir freuten uns auf das föhnige Wochenendwetter.

Die Sirenen waren uns Zeichen genug um die Altstadt und die Sprungschanze am Bergisel zu erkunden. Vorbei am goldenen Dachl und dem Glockenmuseum, Ausblick von der Olympiaschanze auf die Umgebung von Innsbruck und der Panoramablick auf die weiss glänzenden Bergspitzen machten uns hungrig: Käseknödel und Schweizer Wurstsalat wurden verzehrt und als köstliche Mahlzeit befunden.

Die Wiener Studentenproteste haben auch schon ihre Ausläufer nach Innsbruck gefunden, dort sind unter anderem die SOWI-Fakultät und deren Mensa besetzt worden. Dies ist erwähnenswert, weil unser Essen dort zur Abholung bereitstand, der Eintritt sich aber scheinbar schwierig gestaltete. Glücklicherweise konnten die Leopolden ihre Bestellung doch ergreifen und wir labten uns an echten Wiener Schnitzeln. Nach einer kurzen besinnlichen Messe stieg die Leopoldenkneipe und unser Fux wurde in die hohe Kunst des Chargierens eingeweiht.

Es wurden langgediente Bundesbrüder geehrt, Burschenbänder wohlverdient um die Brust geschlungen und natürlich auch der Nachwuchs aufgestockt. Trotz unserem Geschenk vom letzten Stiftungsfest (Hygienemasken) hat sich die Leopoldina mit H1 und N1 angesteckt und Jenny gehört nun auch zur Fuchsia. Unser Fonduecaquelon mit entsprechenden Zutaten und bildnerischer Bedienungsanleitung wurden herzlich in Empfang genommen. Anschliessend fanden wir uns wieder auf der Bude ein und liessen den Abend ausklingen.

Am Sonntagmorgen fand das traditionelle Weisswurst-Frühstück statt, zu welchem wir uns mit grosser Freude aus den Bettlaken hervorkrochen. Solex spendete grosszügig ihren Lippenstift damit der schlafende Leopolden Fuxe verziert werden konnte. Natürlich mussten wir uns schon bald wieder verabschieden und den Rückweg unter die Bahn- oder Autoräder nehmen. Gerne erinnern wir uns an die grosszügige und brüderliche Freundschaft und wir freuen uns auf den Besuch unserer österreichischen Freunde an der Weihnachtsfeier am 12. Dezember in Bern.

Ausblick: Das Schiwochendende der Leopoldina findet am 19. - 28. Februar  in Hochserfaus statt, zu welchem wir herzlich eingeladen sind.

 

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