Der gemeinsame Stamm mit den Altherren und der Aktivendelegation der GV Bertholdia aus Burgdorf, sowie Martell von der Concordia, war überaus kurzweilig. Die Gespräche über Eishockeyergebnisse, Kommentunterschiede, Herkunftsorte oder schulische und berufliche Werdegänge wurden ab und zu durch einen Kantus unterbrochen. Dabei muss der Senior zugeben, dass ihn die gute Stimmung doch einmal dermassen beflügelte, dass er einen bereits angestrophten Kantus versuchte durchzustrophen, ganz zur Konsternation eines Besuchers.

 

Alles in allem konnten aber Unterschiede des gelebten Verbindungsusus und -komments doch mehrheitlich auf einen Nenner gebracht werden, da man auf dem Platz Bern oder im StV doch auch schon bei gemeinsamen Anlässen mit der einen oder anderen Verbindung gewisse Erfahrungen sammeln konnte. So musste auf ein tempus abs. navigendi nicht weiter eingegangen werden, sondern man konnte t.u. erteilen – natürlich wurde fortan nur noch nach t.u. gefragt. Zur Belustigung trug aber die Anmerkung auf ein allfälliges tempus ka*** bei, welches scheinbar sogar unter langjährigen Bertholdianern bisher unbekannt war.

Die unterhaltsame Produktion der Berchtolderfuxen erläuterte unter anderem, weshalb der Kontakt zwischen den beiden fast gleich geschriebenen Verbindungen überhaupt zu Stande kam: Zum Glück fand ein Berchtolderaltherr ein altes Foto aus dem Jahre 1893 und übergab dieses pflichtbewusst der Aktivitas. Nach einiger Recherche konnte das Bild dann auch der Bertholdia oder „Blase“, wie sie von einigen anderen Verbindungen auch genannt wird, zugeordnet werden. Der Rest ist Geschichte. Gerahmt konnte das Foto mit einem kleinen nürensdorfer Bierzwipf – Burgdorf ist halt doch eine gute Bierlänge von Bern weg – an Jazzx, Pilloxxx und Allegro übergeben werden. Zum Dank erhielt unsere Aktivitas ein goldenes Gastgeschenk: Edlen Burgdorfer Gerstensaft, welcher dann spätestens am Berchtolderweekend von der Aktivitas kredenzt wird. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank.

Natürlich kam das Komitee bei der Produktion nicht ungeschoren davon. Wenn man als Fux schon einmal den Burschen „anrempeln“ kann, warum nicht in einer Produktion? Deshalb: Fuxen, mit Stoff bei mir, getreu dem Grundsatz „zuerst saufen, dann rempeln“! ;)

Der Abend nahm seinen feuchtfröhlichen Lauf und niemand war mehr ganz alleine unter dem fast schon „hölzernen Himmel“, dies bewies auch, dass einige den letzten Zug verpassten und mit guter Laune wieder an den Stamm zurückkehrten, um dann später doch noch den Nachtbus zu erwischen.

Einen Speziellen Dank hier noch an den Altherr der Bertholdia und Berner Singstudenten Aebi v/o Top, der der grossen Corona eine Runde spendierte: „Merci vöu Mou“.

Wer es von der Berchtoldia gestern leider verpasst hat, die Bertholdianer kennen zu lernen, kann dies am gemeinsamen Vierfärber vom 21. April im Berchtolderkeller nachholen oder natürlich am Altherrenstamm der Bertholdia im Rest. Beaulieu, jeden ersten Donnerstag im Monat. Heimkehr mit runden Sohlen garantiert.

Bis nächsten Mittwoch am Stamm, an welchem wir die AV Notkeriana zu unseren Gästen zählen dürfen…

 

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